Individuelle KI-Implementierung
Der Schritt nach der Standortbestimmung: Wir bauen den gemeinsam priorisierten Anwendungsfall. Dafür verbinden wir Ihre Systeme, Ihre Daten und Ihre Regeln zu einem Ablauf, der den Alltag vereinfacht. Fehlt dafür Software, liefern wir sie mit.
Planung
individuell
Für den in der Standortbestimmung priorisierten Fall
- Setzt die KI-Standortbestimmung voraus
- Ein bis zwei Wochen
- Architektur und Datenwege
- Wer das System nutzt und wer es verantwortet
- Abnahmekriterien, an denen später gemessen wird
- Ergebnis: ein Umsetzungsplan mit Etappen und Festpreis
Umsetzung
Festpreis
Für das gebaute System, auf Basis der Planung
- Vier bis zwölf Wochen, je nach Umfang
- Entwicklung mit echten Daten und echten Abläufen
- Regelmäßige Stände zum Ansehen und Testen
- Anbindung Ihrer Systeme
- Oberfläche, Rollen und Rechte
- Testphase mit Ihren Nutzern vor der Abnahme
Betrieb und Ausbau
nach Vereinbarung
Für die Zeit danach
- Überwachung, Tests und Aktualisierungen
- Vereinbarte Reaktionszeiten
- Betrieb bei uns oder bei einem geschulten Verantwortlichen bei Ihnen
- Weitere Anwendungsfälle, jeder einzeln beauftragt und bepreist
Wann sich Prozessautomatisierung mit KI lohnt
Wenn ein Anwendungsfall benannt ist und die Daten dafür im Betrieb liegen. Die KI-Standortbestimmung klärt beides vorher und bildet die Grundlage unserer Planung.
Der Fall selbst liegt meistens dort, wo nicht das Wissen fehlt, sondern der Zusammenhang: Die Systeme laufen, die Daten sind da, die Übergabe dazwischen macht ein Mensch. Erfolg hat die Umsetzung dann, wenn dieser Mensch von Anfang an dabei ist.
Woran Sie es merken
- Dieselbe Stunde steht in drei Listen
- Ein Angebot dauert Tage, weil alles zusammengesucht wird
- Der Support beantwortet immer wieder dieselben Fragen
- Arbeit bleibt bei der Übergabe zwischen zwei Abteilungen liegen
- Eine Anlage meldet Werte, den Fehler meldet der Kunde
Was wir verbinden
Auf der einen Seite Ihre Bestandssysteme, auf der anderen Maschinen und Dokumente. Bei Rönne Technik holt das System Aufträge alle fünf Minuten per ODBC aus dem ERP.
Dazwischen liegt die Fachlogik, und die ist der eigentliche Aufwand: die Regeln, nach denen in Ihrem Betrieb entschieden wird. Sie stehen selten irgendwo geschrieben, sondern in den Köpfen der Leute, die den Vorgang machen. Wir holen sie dort ab und bauen sie ein. Genau an dieser Stelle hören Werkzeuge von der Stange auf.
Damit verbinden wir Abteilungen so miteinander, wie es vorher nur Menschen konnten. Was heute an einer Übergabe wartet, läuft danach weiter, und wer den Vorgang bisher von Hand zusammengehalten hat, prüft und gibt frei statt abzutippen. Automatisiert wird dabei die Übergabe, nicht die Entscheidung: Wo im Betrieb jemand abwägen muss, bleibt er zuständig.
| Woran wir andocken | Womit |
|---|---|
| ERP | ODBC, SQL oder die Schnittstelle des Herstellers |
| CRM und Dokumentenablage | REST-Schnittstelle oder Dateizugriff |
| Maschinen und Sensoren | OPC UA, SNMP, Zeitreihendatenbanken |
| Zeit- und Lohnwirtschaft | Exportdatei im Format Ihres Abrechners |
| Sprachmodelle | zugekauft über Schnittstelle oder selbst gehostet |
| Abläufe und Auslöser | unter anderem n8n, Betrieb in Docker |
Was an Software dazukommt
Wenn für den Ablauf weitere Software gebraucht wird, gehört sie zur Lösung. Eine Schnittstelle zwischen zwei Systemen, ein Dashboard, eine Oberfläche zur Eingabe: Wir bauen sie mit, statt sie als eigenes Projekt daneben zu stellen.
Bei einem Funknetzbetreiber war das ein Dashboard und ein Konfigurator, mit dem der Betreiber seine Anlagen selbst abbildet. Ohne ihn hätte jede neue Anlage bei uns angefragt werden müssen.
Was dazukommen kann
- Eine App, wenn draußen gearbeitet wird
- Eine Weboberfläche für Freigabe, Prüfung und Auswertung
- Eine Schnittstelle, wenn aus einem Altsystem sonst nichts herauskommt
- Rollen und Rechte, bis hin zu getrennten Portalen
- Genehmigungswege mit Historie: wer wann was geändert hat
- Warnen statt blockieren, damit ein Fehler die Arbeit nicht stoppt
- Exporte in vorhandene Systeme
„Deep5 hat uns dabei geholfen, unsere Graph- und Report-Analyse deutlich zu verbessern. Besonders schätzen wir die fachliche Kompetenz und die praxisnahe Umsetzung.“
Wir sind fertig, wenn Ihre Leute damit arbeiten. Nicht wenn die Abnahme unterschrieben ist, und nicht wenn die Rechnung gestellt ist.
Wann KI-Agenten sinnvoll sind und wann nicht
Ein fester Ablauf folgt Regeln, die vorher feststehen: erst dieser Schritt, dann jener, und bei diesem Wert der andere Weg. Ein KI-Agent bekommt stattdessen ein Ziel und entscheidet selbst, welche Schritte er dafür geht und welche Werkzeuge er dabei benutzt. Wir bauen beides. Der Unterschied ist weniger eine Frage der Technik als eine der Prüfbarkeit.
Für die meisten Vorgänge im Betrieb ist der feste Ablauf der bessere. Er tut jedes Mal dasselbe, und wenn er etwas falsch macht, findet man die Stelle. Ein Agent, der bei gleicher Ausgangslage zweimal verschiedene Wege geht, ist schwerer zu prüfen und schwerer zu korrigieren. Wo ein Fehler Geld oder Vertrauen kostet, wiegt das mehr als die Freiheit.
KI-Agenten lohnen sich dort, wo der Weg vorher nicht feststeht: wenn zu viele Fälle denkbar sind, um sie einzeln zu beschreiben, oder wenn sich erst während der Bearbeitung zeigt, welche Quelle gebraucht wird. Dann ist die Freiheit der Punkt und nicht der Preis. Wir bauen sie deshalb, wenn der Fall sie verlangt, und nicht, weil sie gerade jeder anbietet.
Ein Agent passt, wenn
- der Weg vom Inhalt abhängt und sich nicht vorher aufschreiben lässt
- zu viele Fälle denkbar sind, um jeden einzeln zu beschreiben
- erst während der Bearbeitung herauskommt, welche Quelle gebraucht wird
- das Ergebnis geprüft wird, bevor es wirkt
Bei allem anderen bauen wir den festen Ablauf. Er ist langweiliger und im Zweifel das, womit Sie am Montagmorgen besser dran sind.
Einen Listenpreis nennen wir nicht, weil Umfang und Anbindung ihn bestimmen. Verbindlich wird er nach der Planung, und dann als Festpreis mit Abnahmekriterien. Was in der Planung entschieden wird, steht danach fest. Alle Preise netto, zuzüglich Umsatzsteuer.
Wie die Umsetzung abläuft
KI-Standortbestimmung
Voranalyse, zwei Intensivtage und schriftlicher Fahrplan
Die KI-Standortbestimmung bildet die Grundlage. Wir analysieren Abläufe, Daten und Systeme und bewerten Anwendungsfälle nach Nutzen, Machbarkeit und Aufwand. Gemeinsam legen wir fest, welcher Fall als Nächstes geplant wird.
Planung
Für den ausgewählten Anwendungsfall
Wir legen fest, wer das System nutzt, welche Daten und Systeme angebunden werden und was am Ende nachweisbar funktionieren muss. Architektur, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien stehen danach schriftlich fest, samt Preis für den nächsten Schritt.
Bauen
Zum Festpreis, auf Basis der Planung
Wir entwickeln mit echten Daten und echten Arbeitsabläufen und beziehen die späteren Nutzer früh ein. Regelmäßig bekommen Sie einen Stand zum Ansehen, Ausprobieren und Testen. Vor dem Start ist geklärt, wem Quellcode und Infrastruktur gehören.
Betrieb
Bei uns oder in Ihrem Unternehmen
Wir überwachen, testen und aktualisieren das System und halten Datenflüsse, Antworten und Exporte im Blick. Bei Auffälligkeiten sind wir persönlich erreichbar. Der Betrieb kann auch vollständig bei Ihnen liegen, dann übergeben wir ihn samt Dokumentation.
Befähigung
Am laufenden System und an echten Fällen
Alle Nutzer werden am laufenden System mit echten Fällen aus ihrem Arbeitsalltag geschult. Ein bis zwei Verantwortliche lernen zusätzlich, Inhalte zu pflegen und Fehler einzuordnen. Erst wenn Ihre Leute damit arbeiten, sind wir fertig.
Weiterentwicklung
Wenn der nächste Anwendungsfall bereit ist
Sobald der erste Anwendungsfall verlässlich läuft, nehmen wir den nächsten auf. Jeder bekommt sein eigenes Ziel, seinen Umfang, seinen Preis und seine Abnahme. Niemand muss den zweiten Schritt beauftragen, um den ersten zu behalten.
Wir sind fertig, wenn Ihre Leute damit arbeiten
Nicht wenn die Abnahme unterschrieben ist, und nicht wenn die Rechnung gestellt ist. Ein Ablauf, den niemand bedient, ist kein Ergebnis.
Deshalb gehört die Oberfläche dazu, und deshalb schulen wir am laufenden System mit echten Fällen aus dem Arbeitsalltag.
Was danach da ist
Am Ende steht ein System, das Ihre Leute bedienen. Was danach wem gehört und wer es betreibt, steht schon in der Planung fest, nicht erst bei der Abnahme.
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Quellcode und Infrastruktur, sie gehören Ihnen
- Das laufende System, in Ihrem Netz oder bei uns
- Geschulte Nutzer und geschulte Verantwortliche für den Betrieb
- Vereinbarte Reaktionszeiten und persönliche Erreichbarkeit
- Voraussetzung
- Die KI-Standortbestimmung mit priorisiertem Fahrplan
- Planung
- Ein bis zwei Wochen für den ausgewählten Fall
- Umsetzung
- Vier bis zwölf Wochen, zum Festpreis auf Basis der Planung
- Anbindung
- ERP, CRM und Datenbanken, Sensoren über OPC UA und SNMP, Dokumente und E-Mail
- Software
- Was dem Ablauf fehlt: Dashboard, Schnittstelle, App, Rollen und Genehmigungswege
- Technik
- Python, FastAPI, Flutter, Next.js, PostgreSQL, Docker, n8n, AWS und Azure
- Betrieb
- Bei uns oder in Ihrem Netz, mit vereinbarten Reaktionszeiten
- Abnahme
- Gegen die Kriterien, die in der Planung festgelegt wurden