Wissenssystem: Antworten aus Ihren eigenen Unterlagen
Wenn jede Frage beim selben Kollegen landet und der im Urlaub ist, wartet der Kunde. Wir machen aus Ihren Unterlagen ein System, das antwortet und die Seite dazu zeigt, auf Ihrem Server und mit dem Firmen-Login, das Ihre Leute ohnehin haben. Angefangen wird mit einer Abteilung: Nach drei Wochen läuft es, danach entscheiden Sie über den Ausbau.
Pilotprojekt
4.900 €
Drei Wochen, eine Abteilung. Danach läuft es
- Wir nehmen Ihre Dokumenttypen auf und entwickeln, wie das System sie liest
- Das vollständige Fundament: Vektordatenbank, Datenhaltung und Suche, auf Ihre Unterlagen abgestimmt
- Darauf ein Chatfenster, in dem Ihre Leute fragen und die Antwort mit Fundstelle bekommen
- Eine Woche Testbetrieb mit der ganzen Abteilung, wir arbeiten dabei nach
- Alles läuft auf Ihrem Server und gehört Ihnen
- Rechte, Einbindung und der Betrieb im ganzen Unternehmen kommen im Vollsystem
Vollsystem
ab 12.900 €
Insgesamt, das Pilotprojekt ist angerechnet
- Alle Abteilungen und alle Dokumenttypen
- Rollen, Rechte und die Trennung zwischen Abteilungen
- Eingebunden in Ihre vorhandene Systemlandschaft
- Eine Strecke für Dokumente, die laufend dazukommen
- Schulung aller Mitarbeiter am fertigen System
Betrieb
ab 590 € im Monat
Die Zeit danach, zwölf Monate Mindestlaufzeit
- Überwachung, Aktualisierungen und Sicherungen
- Server bei Ihnen oder in einem deutschen Rechenzentrum
- Vereinbarte Reaktionszeiten, wir sind persönlich erreichbar
- Weitere Dokumenttypen und Funktionen nach Vereinbarung
Wann ein Wissenssystem sinnvoll ist
Ihre Mitarbeiter suchen Informationen in PDF- und Excel-Dateien, auf dem Fileserver und im ERP. Projektwissen liegt bei einzelnen Personen und in einzelnen Abteilungen. Wer den Stand wissen will, fragt jemanden, der gerade Zeit hat.
Geeignet, wenn
- der Vertrieb für jedes Angebot Datenblätter, Preisstände und alte Vorgänge zusammensucht
- dieselben Fragen immer wieder bei denselben Leuten landen
- an mehreren Stellen gesucht werden muss, bis eine Antwort da ist
- neue Kollegen lange brauchen, bis sie eigenständig auskunftsfähig sind
- Wissen mit Menschen aus dem Betrieb geht, die wechseln oder aufhören
- einfache Systeme an Ihren Unterlagen scheitern, weil dort Tabellen, Zeichnungen und Querverweise stehen statt Fließtext
- die Unterlagen dabei das Unternehmen nicht verlassen dürfen
Wenn Sie auf die Frage, wer bei Ihnen Dinge weiß, die sonst niemand weiß, sofort einen Namen nennen können, brauchen Sie keinen Workshop davor. Dann fangen Sie direkt hier an.
Wie es danach läuft
Ihre Leute tippen die Frage in normalem Deutsch. Das System antwortet und nennt das Dokument und die Stelle, aus der die Antwort stammt. Wer nachsehen will, landet genau dort.
Angemeldet wird sich mit dem Zugang, den Ihre Leute ohnehin haben. Nichts geht in ein öffentliches Chatwerkzeug: Die Unterlagen liegen auf Ihrem Server oder in Ihrer Cloud.
Bei einem Armaturenhersteller läuft das im eigenen Netz, die Anmeldung gegen den vorhandenen Microsoft-Entra-ID-Tenant.
Was dabei gilt
- Jede Antwort mit Fundstelle im Originaldokument
- Keine Lizenz je Nutzer: Ein zusätzlicher Nutzer kostet Rechenzeit, keinen Vertrag
- Freie Wahl der Sprachmodelle, zugekauft oder lokal auf eigener Hardware
- Rollen und Rechte aus den Gruppen, die Ihr Verzeichnis schon führt
Die Daten verlassen das Unternehmen nicht, die Modelle sind austauschbar, und es gibt keine Lizenz je Nutzer. Das sind die drei Unterschiede zu einem Zugang von der Stange.
Vom Pilotprojekt zum Vollsystem
Ein Wissenssystem lässt sich nicht installieren. Es entsteht an Ihren Unterlagen und an der Art, wie Ihre Leute damit arbeiten. Im Pilotprojekt entwickeln wir, wie Ihre Dokumenttypen gelesen werden: die Preisliste anders als das Datenblatt, das Datenblatt anders als das Prüfprotokoll. Diese Arbeit gibt es nirgends zu kaufen, und dafür sind die drei Wochen da.
Am Ende des Pilotprojekts steht nicht nur ein Chatfenster, sondern das ganze Fundament darunter: eine Vektordatenbank für die Suche in Ihren Texten, eine SQL-Ebene für die Werte, die exakt stimmen müssen, und die Strecke, die Ihre Unterlagen einliest, zerlegt und beides zusammenführt. Das ist die Arbeit, die man einem Chatfenster nicht ansieht.
Was danach noch fehlt, ist alles, was ein System im Alltag eines ganzen Betriebs braucht: Rollen und Rechte, die Trennung zwischen Abteilungen, die Einbindung in Ihre Systemlandschaft und ein überwachter Betrieb. Das ist das Vollsystem.
Warum nicht gleich das ganze System: Sie sehen nach drei Wochen, was es in Ihrem Betrieb leistet, statt es nach neun Monaten zum ersten Mal zu benutzen. Und der Preis für den Ausbau steht danach auf einer Entwicklung an Ihren Dokumenten und nicht auf einer Schätzung.
| Pilotprojekt | Vollsystem | |
|---|---|---|
| Was entsteht | Das Fundament: Vektordatenbank, Suche und ein Chatfenster mit Fundstellen | Der Betrieb: eingebunden in den Alltag des ganzen Unternehmens |
| Entwickelt wird | Wie Ihre Dokumenttypen gelesen werden | Rollen, Rechte und die Trennung zwischen Abteilungen |
| Umfang | Eine Abteilung, ein Bestand | Alle Abteilungen, alle Dokumenttypen |
| Nutzer | Die Abteilung, mit der angefangen wird | Alle, die in Ihrem Verzeichnis stehen |
| Neue Dokumente | Was Sie zu Beginn übergeben | Laufend, über eine eingerichtete Strecke |
| Betrieb | Läuft weiter, ohne Wartung | Überwacht und aktualisiert, mit vereinbarten Reaktionszeiten |
| Preis | 4.900 € netto, fest | Ab 12.900 € insgesamt, das Pilotprojekt angerechnet |
Pilotprojekt, drei Wochen
- Aufnahme. Wir sehen uns an, mit welchen Unterlagen Ihre Leute arbeiten und welche Fragen im Alltag anfallen. Daraus ergibt sich, welche Dokumenttypen das System beherrschen muss. Die drei Wochen beginnen, wenn uns die Unterlagen vorliegen.
- Aufbereitung. Wir entwickeln je Dokumenttyp, wie er gelesen wird. Tabellen bleiben Tabellen, jede Zahl behält ihre Kopfzeile, jede Antwort ihre Fundstelle.
- Aufbau. Das Fundament entsteht auf Ihrem Server: Vektordatenbank, Datenhaltung, Suche und darauf das Chatfenster. Angemeldet wird sich über Ihr Verzeichnis.
- Testbetrieb, eine Woche. Die ganze Abteilung arbeitet damit, mit echten Fragen aus dem Tagesgeschäft. Wir arbeiten währenddessen nach, wo Antworten nicht sitzen.
Vollsystem, in Etappen von drei Wochen
- Ausbau auf den Betrieb. Alle Abteilungen und alle Dokumenttypen kommen hinzu. Je Etappe ein Ergebnis, das Sie sehen, bevor die nächste beginnt.
- Rollen und Trennung. Wer welche Unterlagen sehen darf, kommt aus den Gruppen Ihres Verzeichnisses. Abteilungen werden getrennt, damit niemand Antworten aus fremden Beständen bekommt.
- Einbindung. Das System wird an Ihre vorhandene Landschaft angeschlossen und bekommt eine Strecke für Dokumente, die laufend dazukommen.
- Schulung aller Mitarbeiter. Zum Schluss ein Schulungstag am fertigen System: was es kann, wo es aufhört, welche Daten es sieht und wie man ihm eine gute Frage stellt. Danach arbeitet der ganze Betrieb damit.
Wir machen den Piloten nicht an einer Liste vereinbarter Fragen fest. Eine solche Liste misst, wie gut wir die Liste getroffen haben, und nicht, ob Ihre Leute im Alltag eine Antwort bekommen. Deshalb die Testwoche mit der ganzen Abteilung: Sie sehen das System an echten Fragen, bevor Sie über den Ausbau entscheiden.
Was es kostet
Das Pilotprojekt kostet 4.900 Euro netto, fest. Das Vollsystem beginnt bei 12.900 Euro netto, und diese Summe schließt das Pilotprojekt ein: Wer ausbaut, zahlt die Differenz, nicht den vollen Preis ein zweites Mal.
Wo genau Sie liegen, hängt an der Zahl Ihrer Dokumenttypen, weil jede Sorte eigene Regeln braucht. Eine Preisliste wird anders gelesen als ein Datenblatt und anders als ein Prüfprotokoll. Fünfhundert Seiten derselben Preisliste sind eine Sorte, vierzig Datenblätter von vierzig Zulieferern sind vierzig.
Betriebe mit mehreren Abteilungen, Ersatzteilkatalogen oder technischen Zeichnungen liegen darüber. Was für Sie gilt, sagen wir nach dem Pilotprojekt. Dann steht die Zahl auf einer Entwicklung an Ihren eigenen Dokumenten und nicht auf einer Annahme.
Copilot reicht, wenn Ihre Unterlagen in Microsoft 365 liegen und aus Fließtext bestehen. Dann ist er auch die günstigste Antwort. Interessant wird die Frage erst, wenn Bestände außerhalb liegen, wenn Tabellen als Tabellen gelesen werden müssen oder wenn Dokumente das Unternehmen nicht verlassen dürfen.
Danach
- Betrieb ab 590 € im Monat, Mindestlaufzeit zwölf Monate
- Server bei Ihnen oder in einem deutschen Rechenzentrum
| Eigenes System | Microsoft 365 Copilot | ChatGPT Enterprise | |
|---|---|---|---|
| Kosten | Ab 12.900 € einmalig, danach ab 590 € im Monat | Rund 30 € je Nutzer und Monat | Rund 60 € je Nutzer und Monat |
| 50 Nutzer, erstes Jahr | Rund 20.000 € | Rund 18.000 € | Rund 36.000 € |
| 50 Nutzer, danach | Rund 7.100 € im Jahr | Rund 18.000 €, jedes Jahr | Rund 36.000 €, jedes Jahr |
| Quellen | Beliebige Bestände, auch Fileserver und Exporte | Was in Microsoft 365 liegt | Was Sie hochladen |
| Datenort | Ihr Server oder Ihre Cloud | Microsoft-Cloud | Beim Anbieter |
| Ohne Verbindung nach außen | Möglich, mit lokalen Modellen | Nein | Nein |
| Modellwahl | Zugekauft oder lokal, der Wechsel ist eine Konfiguration | Was Microsoft vorsieht | Was der Anbieter vorsieht |
Wo Ihre Daten bleiben
Die Unterlagen liegen dort, wo die Plattform läuft, und das ist Ihr Server oder unserer, nie ein fremder. Bei einem Armaturenhersteller läuft die Anmeldung per OAuth und OIDC gegen den vorhandenen Microsoft-Entra-ID-Tenant, die Plattform hat eine eigene Subdomain des Unternehmens.
Welche Daten ein zugekauftes Modell zu sehen bekommt, wird vor dem Aufbau festgelegt und ist danach eine Einstellung, keine Vertrauensfrage. Wenn nichts nach außen darf, laufen die Modelle lokal, und die Plattform braucht keine Verbindung ins Internet. Warum der Ort der Verarbeitung zählt, steht in DSGVO-konforme KI.
Die Anmeldung übernimmt Ihr Verzeichnis. Wer das Unternehmen verlässt, verliert den Zugang dort, wo Sie ihn ohnehin entziehen, ohne dass jemand eine zweite Benutzerverwaltung pflegen muss.
Für Ihren Datenschutzbeauftragten stellen wir die Unterlagen zusammen: wo die Daten liegen, welche Wege sie nehmen, welche Modelle sie sehen und welche technischen Maßnahmen greifen. Damit kann er entscheiden, ohne dass jemand bei Ihnen die Technik erst rekonstruieren muss.
Was Sie darauf aufbauen können
Die Oberfläche ist der kleinste Teil und jederzeit austauschbar. Weil das Fundament darunter steht, ist alles Weitere ein Aufsatz und kein neues Projekt.
| Was oft dazukommt | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Assistenten für einen festen Vorgang | Ein Assistent bekommt eine Aufgabe, eine Quelle und eine Grenze: die Preisauskunft antwortet aus der Preisliste und lehnt alles andere ab. Wie das im Alltag aussieht, steht in KI im Kundenservice |
| Strukturierte Abfragen | Werte aus Preislisten und Stücklisten liegen zusätzlich in der SQL-Ebene. Erst damit sind vollständige und exakte Vergleiche über einen ganzen Bestand möglich, denn eine Suche findet die passendsten Stellen, nicht garantiert alle |
| Anbindung an ERP und CRM | Damit auch Bestand, Lieferbarkeit und gültiger Stand beantwortet werden. Das ist eine KI-Implementierung auf Basis des Vollsystems |
| Abläufe, die von selbst starten | Ein Dokument kommt herein, das System liest es, prüft gegen Ihre Regeln und legt das Ergebnis zur Freigabe vor. Ein Auslöser statt einer Frage |
| Agenten über mehrere Schritte | Nicht eine Antwort, sondern eine Kette: suchen, prüfen, zusammenstellen, vorlegen. Wie die Suche darunter arbeitet, steht in RAG-Systeme erklärt |
Was davon für Sie Sinn ergibt, sagen wir nach dem Pilotprojekt. Vorher wüssten wir nur, was möglich ist, und nicht, was Ihnen etwas bringt.
Die 4.900 Euro für das Pilotprojekt werden auf das Vollsystem angerechnet, wenn Sie ausbauen. Der Kostenvergleich beruht auf öffentlichen Listenpreisen und einer angenommenen Größe von 50 Nutzern. Listenpreise ändern sich, und was Sie tatsächlich zahlen, hängt an Ihrem Vertrag. Was ein Wissenssystem leisten kann, hängt an den übergebenen Unterlagen: Wo eine Antwort dort nicht steht, kann sie auch das System nicht geben. Der Preis für den Ausbau steht nach dem Pilotprojekt fest. Alle Preise netto, zuzüglich Umsatzsteuer.
Erst die Funktion, dann der Betrieb
Im Pilotprojekt entwickeln wir, dass es funktioniert: Ihre Unterlagen, Ihre Fragen, Antworten mit Fundstelle. Nach drei Wochen läuft das auf Ihrem Server und gehört Ihnen.
Im Vollsystem entwickeln wir, dass es im Betrieb trägt: Rollen, Rechte, die Trennung zwischen Abteilungen und ein Bestand, der laufend wächst. Manchen Betrieben reicht der Pilot. Für die anderen ist er der erste Teil des Weges, nicht der Test davor.
- Pilotprojekt
- 4.900 € netto, drei Wochen, eine Abteilung
- Vollsystem
- Ab 12.900 € insgesamt, das Pilotprojekt ist darin angerechnet
- Testbetrieb
- Eine Woche mit der ganzen Abteilung, bevor Sie über den Ausbau entscheiden
- Was Sie stellen
- Die Unterlagen einer Abteilung, eine Ansprechperson im Fachbereich und einen Termin mit Ihrer IT für die Anmeldung
- Betrieb
- Ab 590 € im Monat, Mindestlaufzeit zwölf Monate
- Ort
- Ihr Netz, Ihre Cloud oder ohne Verbindung nach außen
- Anmeldung
- Über Ihr Verzeichnis, per OAuth und OIDC
- Technik
- Eigenes RAG-System mit Vektordatenbank und SQL-Ebene. Als Oberfläche wahlweise Open WebUI, keine Lizenz je Nutzer
- Modelle
- Zugekauft über Schnittstelle oder lokal auf eigener Hardware